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Klinik Lepra St. Damian in Baucau Timor Lorosae

Das Projekt Klinik Lepra St. Damian in Baucau Timor Lorosae gilt als das Neueste „in unserer Familie“.

Obwohl Ost-Timor seit nun bald zwei Jahren nicht mehr zu Indonesien gehört, möchten wir nach Möglichkeit die dortigen Leprösen unterstützen. Schwester Praxedis CIJ hat uns in einem mehrseitigen Schreiben darum gebeten, auch dieser Klinik dringend Hilfe zukommen zu lassen. Das Land Ost-Timor, unmittelbar angrenzend an West-Timor (Indonesien), ist durch den Krieg derart verarmt, dass jede nur erdenkliche Hilfe sehr benötigt wird.

Bis zum heutigen Tag hat diese Klinik noch keinerlei Geld von uns erhalten, da wir vorgängig einiges abklären wollten. Die Umfrage, vor allem in West-Timor, hat eindeutig ergeben, dass Unterstützung dort mehr als notwendig ist.

Wir unterstützen folgende Spitäler mit Medikamenten und medizinischen Geräten:

Rumah Sakit St. Antonius in Jopu, Wolowaru - Ende, Flores-NTT
Rehab - Kusta (Lepra) - Cacat St. Damian in Cancar, Ruteng, Flores – NTT
Poliklinik St. Elisabeth, Kupang, Timor - NTT

Diese drei Kliniken werden von Ordensfrauen der CIJ oder der S.Sp.S. (Steylern) geleitet.
Bis jetzt ist es uns noch immer gelungen, die so benötigten Medikamente direkt an die Projekte abzuliefern, worüber die Empfänger enorm glücklich und dankbar sind.
Unsere leeren Kartonschachteln sind auf der Insel Lembata besonders erwünscht, um Haus-Verbesserungen (sprich Hütten) vorzunehmen! Diese Tatsache zeigt die Armut der Insulaner auf.

Innerhalb des Jahres 2003 haben wir erneut rund 1900 kg Medikamente, med. Geräte, Kinderkleider, Schuhe, Spielsachen, optische Brillen etc. gesammelt, verpackt und nach Indonesien einfliegen lassen.

Es is beinahe ausnahmsweise der Orden der CIJ-Schwestern, welcher sich in diesen Breitengraden um die leprösen Patienten kümmert. Im Jahre 1990, als Ost-Timor noch zu Indonesien gehörte, haben die Schwestern auch dort ein Leprosorium gegründet. Da nicht alle Leprösen in der Klinik verbleiben können, werden die Kranken in der weiteren Umgebung versorgt. Es sind rund 200 Kranke, welche gemäss Bericht ein ausserordentlich kümmerliches Dasein fristen. Schwester Praxedis CIJ bittet uns um Beihilfe für den Kauf von Reis, Seife, Waschmittel, Zucker, Trinkwasser, Holz und Transportgeld für den Besuch der vielen Patienten. Mit etwa 40 Millionen Rupien = Fr. 6000.- bis Fr. 7‘000.- pro Jahr könnte hier sehr viel geholfen werden.


Letzte Aenderung
20.04.2010