

Werkstätten in Lewoleba-LembataBau von Handwerkerwerkstätten in Lewoleba auf der Insel Lembata
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Letzte Aenderung 26.10.2010 |
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Das VorhabenNachdem wir auf unsere eigenen Kosten ehemals lepröse Jugendliche als Handwerker verschiedener Berufe ausbilden liessen, liegt es nahe, entsprechende Werkstätten zu schaffen. Realisieren der IdeeEine Frage steht im Raum. Welcher Weg ist der günstigste, um mit geringen finanziellen Mitteln ein Bauvorhaben zu realisieren? Durch hartnäckiges suchen einer Lösung war uns das Glück beschieden. Ein gelernter Baufachmann und Maurer-Kursleiter im Kanton Zürich hat uns die dazu erforderlichen Baupläne unentgeltlich erstellt. Nach diesen Vorlagen wurden die Handwerker-Werkstätten für die Ausbildungen zum Automechaniker / Motorenwickler / Elektriker / Maurer / Sanitär / Schreiner oder Zimmermann realisiert. UnterkunftDamit diese ehemaligen Patienten auch ein würdiges Dach über dem Kopf haben, wurden oberhalb der Werkstätten nun auch Zimmer, WC‘s und Waschmöglichkeiten eingerichtet, was den Bau um einiges verteuerte, doch damit wurde gleichzeitig auch eine Bewachung des Inventars sichergestellt. |
Die Insel Lembata ohne IndustrieDie Insel Lembata verfügt über keinerlei Industrie, so dass Werkstätten die erste Hilfe zur Selbsthilfe sein werden. Einen Beruf auszuüben, erfüllt die Jugend mit grossem Stolz, sie sind ausserordentlich dankbar darüber und zeigen es mit beispielhaftem Fleiss in ihrer Tätigkeit. Zudem können sie ihr einstiges Schicksal vergessen, als Aussätzige abseits zu stehen und meist wie Abfall behandelt zu werden. Durch ihre vielseitige handwerkliche Arbeit bekommt ihr Leben wieder Sinn, der Alltag bekommt Inhalt, und auch die Umgebung nimmt endlich wahr, dass ehemals Lepröse geheilt und wieder in die Gesellschaft integriert werden können. Versorgung mit Wasser Wasser ist auf dieser Insel der grösste Mangel
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